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Der Regisseur Lee Jung-sub, bekannt als Autor und Regisseur des Films Real, wurde an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet wegen angeblicher Verleumdung auf den Schauspieler abzielend Kim Soo-hyun.

Laut Berichten vom 6. Februar von SBS Entertainment News, war die Polizei des Bezirks Gangnam in Seoul der Meinung, dass die vorliegenden Beweise auf eine Straftat hindeuteten, und beschloss daher, den Fall zur weiteren Bearbeitung an die Staatsanwaltschaft weiterzuleiten.
Eine vom Kim Soo-hyun-Fandom initiierte Klage
Der Fall geht auf eine Klage zurück, die das Fandom von Kim Soo-hyun über die Anwaltskanzlei Doa eingereicht hatte. Die Kläger beschuldigen Lee Jung-sub, über seine persönlichen sozialen Netzwerke Äußerungen weiterverbreitet und verstärkt zu haben, die den Schauspieler mit einem «Sexualverbrecher, der sich an Minderjährige richtet», Die Anschuldigung ist schwerwiegend und nicht bewiesen.
Der Klage zufolge soll der Regisseur Postings von Dritten geteilt haben, in denen explizit auf diese Art von Verbrechen hingewiesen wurde, während er gleichzeitig Kommentare mit anklagenden Untertönen hinzufügte. Der affirmative Charakter dieser Äußerungen, der die Existenz bestimmter krimineller Handlungen andeutete, habe dem Ruf des Schauspielers ernsthaft geschadet.
Die Entscheidung der Polizei, den Fall an die Staatsanwaltschaft weiterzuleiten, lässt darauf schließen, dass sie der Ansicht ist, dass die rechtlichen Voraussetzungen für eine Verleumdung erfüllt sein könnten. Die Staatsanwaltschaft muss nun nach weiterer Prüfung entscheiden, ob eine förmliche Anklage erhoben werden soll oder nicht.
Kontroverse Veröffentlichungen vor dem Hintergrund vergangener Polemiken
Vor dieser Weiterleitung an die Staatsanwaltschaft hatte Lee Jung-sub bereits durch mehrere Postings in sozialen Netzwerken auf sich aufmerksam gemacht, in denen er auf die Hintergründe der Produktion von Real sowie über ihre Wahl der Besetzung. Diese Nachrichten enthielten auch Anspielungen auf verschiedene Gerüchte, insbesondere im Zusammenhang mit Kim Sae-ron, In der Folge wurde der Verdacht geäußert, dass die Person eine Verbindung zu mächtigen Kreisen hatte.
In diesem Zusammenhang wurde das Teilen von Beiträgen, in denen Kim Soo-hyun direkt eines bestimmten Verbrechens beschuldigt wurde, als Überschreitung einer rechtlichen Schwelle angesehen, wodurch polemische Äußerungen zu einem potenziellen Strafverfahren wurden.
Zu diesem Zeitpunkt wurde noch keine Entscheidung über eine Anklageerhebung angekündigt. Die Staatsanwaltschaft, die nun für den Fall zuständig ist, wird nach Prüfung der von der Polizei übermittelten Elemente eine Entscheidung treffen.
