Der Schauspieler und ASTRO-Mitglied Cha Eun-woo hat sein Schweigen gebrochen und sich persönlich zu der ihn betreffenden Steuerkontroverse geäußert.
Im Januar wurde bekannt, dass die südkoreanischen Steuerbehörden eine Untersuchung gegen ihn eingeleitet hatten, die zu einer geschätzten Nachzahlung von mehr als 13 Milliarden Won (etwas mehr als 8 Millionen Euro) geführt hatte. Angesichts der Tragweite der Situation meldete sich der Künstler am 8. April über seinen Instagram-Account erneut zu Wort.
In seiner Nachricht wandte er sich direkt an seine Fans und die Öffentlichkeit und erkannte die Auswirkungen der Affäre an.

“Ich entschuldige mich aufrichtig”
In ihrer Erklärung drückt Cha Eun-woo ihr Bedauern über die Situation aus: “Ich entschuldige mich aufrichtig bei meinen Fans und allen Menschen für die Enttäuschung und Verwirrung, die durch diese Steuerkontroverse verursacht wurde.”
Er erklärt auch, dass er sich aufgrund der laufenden Verwaltungsverfahren erst spät geäußert hat: “Während verschiedene Verwaltungsverfahren liefen, musste ich mit meinen Äußerungen vorsichtig sein, und ich entschuldige mich nochmals für die Verzögerung.”
Der Schauspieler behauptet, sich an die Entscheidungen der Steuerbehörde gehalten zu haben und erklärt: “Ich respektiere die Verfahren und Schlussfolgerungen der Steuerbehörde und um weitere Verwirrung zu vermeiden, habe ich die betreffenden Steuern vollständig beglichen. Ich werde auch alle verbleibenden Verfahren zügig befolgen”.”
Auf seine persönliche Verantwortung zurückkommend, sagte er: “Wenn bestimmte Aspekte nicht sorgfältig genug geprüft wurden, liegt die Verantwortung vollständig bei mir. Ich werde mich nicht aus der Verantwortung stehlen, indem ich sage, ‘ich wusste es nicht’ oder dass es ‘die Entscheidung eines anderen’ war.”
Cha Eun-woo spricht auch über die Gründung seiner Firma, die seine Geschäfte besser verwalten sollte, räumt aber auch mangelnde Wachsamkeit ein: “Im Nachhinein gibt es einige Dinge, die ich nicht sorgfältig genug geprüft habe, und ich bin der Ansicht, dass die Verantwortung nicht bei meiner Familie oder meiner Firma liegt, sondern bei mir.”
Schließlich richtet er eine Botschaft an seine Fans, die AROHAs: “Vor allem tut es mir zutiefst leid, dass ich meine AROHA-Fans, die mir vertraut und mich unterstützt haben, enttäuscht habe.”
Mit einer introspektiven Note schließend, verspricht er, in Zukunft noch strenger zu sein: “Um zu verhindern, dass sich ein solches Problem wiederholt, werde ich bei all meinen Aktivitäten strengere und aufmerksamere Standards anwenden.”

