Cha Eun-woo: KTA verteidigt Schauspieler gegen Steuervorwürfe

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Während der Schauspieler Cha Eun-woo im Mittelpunkt einer Steuerkontroverse steht, hat sich die Korea Taxpayers’ Association (KTA) zu Wort gemeldet, um die Medienberichterstattung über ihn anzuprangern und an ein grundlegendes Prinzip des Rechts zu erinnern: die Unschuldsvermutung.

Im vergangenen Juli wurde der Schauspieler von der regionalen Steuerbehörde in Seoul einer ungeplanten Steuerprüfung unterzogen. Das Ergebnis war ein Steuerbescheid über mehr als 20 Milliarden Won (über 11 Millionen Euro). Diese Summe ist beeindruckend, doch bislang hat noch kein Gericht ein Vergehen bestätigt.

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Foto: eunwo.o_c / Instagram

Der Organisation war es wichtig, den Unterschied zwischen Steueroptimierung und Betrug. Ihrer Ansicht nach ist die legale Senkung der Steuerlast ein Recht, das Steuerzahlern zugestanden wird, solange kein Gericht über die Rechtswidrigkeit des Vorgehens entscheidet. «Steueroptimierung ist ein Recht, kein Verbrechen».», Die KTA verweist auf mehrere Rechtsprechungen, insbesondere in den USA, die besagen, dass ein Steuerzahler gesetzliche Regelungen nutzen kann, um seine Steuern zu senken.

Die Steuerverwaltung wird des Missbrauchs beschuldigt

Die KTA äußerte sich auch zu dem Fall einer auf den Namen von Cha Eun-woos Mutter gegründeten Firma, die in einigen Artikeln als «Briefkastenfirma» bezeichnet wurde. Nach Ansicht der Organisation ist diese Bezeichnung zum jetzigen Zeitpunkt ungerechtfertigt. «Sie warnte vor einem Präzedenzfall, in dem ein Unternehmen trotz einer ersten Verurteilung vom Obersten Gerichtshof freigesprochen wurde.

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Mehr noch: Die KTA schlägt Alarm, weil Informationen über die Steuerprüfung des Schauspielers durchgesickert sind. Sie ist der Ansicht, dass diese Enthüllungen wahrscheinlich von der Steuerbehörde selbst stammen, und fordert eine interne Untersuchung. Sie erinnert daran, dass die Weitergabe von vertraulichen Steuerdaten nach südkoreanischem Recht illegal ist.

Schließlich kritisiert die Organisation das strenge koreanische Steuersystem, das sie als übertrieben und abschreckend empfindet. Sie argumentiert, dass die kumulierten Strafen 200 % des ursprünglichen Betrags übersteigen können, und dass dies dazu beiträgt, dass einige Steuerzahler in die Verschuldung oder Steuerkriminalität abrutschen. «Selbst bei Unregelmäßigkeiten muss die Strafe maßvoll bleiben und eine Rückkehr zur Normalität ermöglichen», so die Schlussfolgerung der KTA.

In einem angespannten Medienklima soll diese öffentliche Unterstützung für Cha Eun-woo das Gleichgewicht in der Debatte wiederherstellen, indem sie die Notwendigkeit betont, der Justiz ihren Lauf zu lassen, ohne Absichtserklärungen.


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